Es muss ohne VOB/B gehen - die Bauabwicklung mit dem Privatkunden

Durch die seit dem Jahre 2004 sich entwickelnde Rechtsprechung können für den Bauunternehmer Nachteile und unübersichtliche Rechtssituationen entstehen, wenn er die VOB/B in den Vertrag mit dem Privatkunden einbringt.

Durch die seit dem Jahre 2004 sich entwickelnde Rechtsprechung können für den Bauunternehmer Nachteile und unübersichtliche Rechtssituationen  entstehen, wenn er die VOB/B in den Vertrag mit dem Privatkunden einbringt. Die jahrzehntelange Gepflogenheit, dem Kunden ein Exemplar der VOB/B als Allgemeine Geschäftsbedingung zu übergeben hilft dem Unternehmer nicht mehr. Nach übereinstimmender Auffassung sollte der Unternehmer seine Vertragsabwicklung mit dem Privatkunden (Verbraucher) nur noch nach den Regeln des BGB gestalten. Mit der Einfügung des Bauvertragsrechtes in das BGB per 1.1.2018 ist dies möglich. Einige wenig bekannte Fallen (wie z.B. die vergessene Planung notwendiger Leistungen oder aus dem Widerrufsrecht des Auftraggebers) können einfach und praxisgerecht umgangen werden.

Zielgruppe
Bauhandwerker, die den „Verbraucher“ (Privatkunden) als Auftraggeber haben und die die VOB/B nicht mehr in den Vertrag einbringen sollten.

Schwerpunkte
•    Was ist ein „Verbraucher“ und warum hier gerade nicht die VOB/B anwenden?
•    Das Bauvertragsrecht im BGB (für alle Verträge nach dem 1.1.2018) – ein Ausweichen ist nicht möglich
•    Pflichtangaben im Angebot und im Vertrag
•    Vergütungsverlust durch Widerruf vermeiden
•    Im Angebot vergessene notwendige Leistungen – Umgehung der Pauschalierungsfalle
•    Die bekannten Aufmaßregeln gelten zunächst nicht – einige Vorschläge für die Praxis  
•    Nachträge für notwendige und nicht notwendige Leistungen
•    Abschlagszahlungen rechtssicher gestalten
•    Abnahme und Schlusszahlung
•    Erfahrungen mit der neuen „Zustandsfeststellung“
•    Zusätzliche Regelungen bei „schlüsselfertigen“ Bauen

Methode
Das Online-Seminar soll einerseits die Vorteile einer Präsenzveranstaltung nutzen und andererseits die Nachteile eines zeitaufwändigen Selbststudiums vermeiden. Es werden kurze Übersichten zu einzelnen Kapiteln durch den Referenten mit einer Folienpräsentation (die auch jedem Teilnehmer als Datei zur Verfügung steht) im Internet gegeben. Nach den Abschnitten haben die Teilnehmer in dieser Videokonferenz die Möglichkeit, Fragen live zu stellen.  
Als Dauer sind 1,5 Stunden als Videokonferenz geplant … bei lebhafter Diskussion kann es auch etwas länger dauern.

Seminarunterlagen   
Ein umfangreiches Skript und die Präsentationsfolien mit Rechtsgrundlagen, Musterbriefen und Handlungsschemata werden als Datei vor dem Seminar zugestellt.

Technische Anforderungen
Für die Teilnahme am Seminar ist lediglich eine Internetverbindung notwendig.
Den Zugang erhalten Sie unkompliziert im Vorfeld.

Referent
Prof. em. Dr.-Ing. habil. Ulrich Nagel, Mainz

Termin
22.10.2020 von 14.00 - 16.00 Uhr / online

Kosten
pro Teilnehmer € 125,00 zzgl. gesetzl. MwSt.

Dieses online-Seminar findet in Kooperation mit der Servicegesellschaft der Bauwirtschaft mbH in Baden-Württemberg statt und wird auf der 3-Sterne-Meisterhaft-Ebene mit 50 Punkten bewertet.

Hier geht es zur Anmeldung

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