Ausbildungsberufe


Übersicht der Berufsbilder

In dieser Übersicht findest Du alle Ausbildungsberufe der Baubranche

Maurer/ -in

Maurer/ -in

Das ist dein Beruf.

Mit deinem handwerklichen Geschick bist du als Maurer von der Grundsteinlegung bis zur Fertigstellung eines Neubaus mit dabei. Und um gleich eine Mauer einzureißen: Natürlich wirst du vorwiegend Baukörper aus künstlichen und natürlichen Steinen erstellen, aber als Maurer errichtest du nicht nur Mauern. Du lernst auch, wie Wände verputzt werden, verarbeitest Beton zu allen möglichen Formen und montierst vorgefertigte Bauelemente. Eines ist aber sicher: Am Ende steht ein Haus. 


Damit musst du rechnen.

Als Maurer kommen ständig neue Aufgaben auf wechselnden Baustellen auf dich zu. Naturgemäß arbeitest du meistens im Freien, manchmal sogar so hoch oben, dass Schwindelfreiheit von Vorteil ist. Am einfachsten ist noch die einschalige Wand, richtig spannend wird es beim Herstellen von Massivdecken oder Sichtmauerwerk. Maurer gab es schon immer: Wenn du einen komplizierten Rundbogen oder eine Natursteinmauer baust, kannst du auf jahrhundertealte Traditionen zurückgreifen. 


Was du brauchst. 

Beim Mauern gehört technisches Verständnis zum Handwerk. Denn schon während deiner Ausbildung wirst du Konstruktionszeichnungen anfertigen, Bauausführungspläne umsetzen und dich mit anderen darüber verständigen. Auch mit modernen Baumaterialien wirst du dich vertraut machen und erfahren, wie man Gebäude vor Feuchtigkeit schützt und wie Wärmeverlust eingedämmt werden kann. Ohne räumliches Vorstellungsvermögen läuft nichts – denn schief darf bei dir nichts gehen. 

 Maurer Ausbildungsbetriebe

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/ -in

Fliesen-, Platten- und Mosaikleger/ -in

Das ist dein Beruf. 

Von Fliesen in allen Formen und Farben bis hin zu ausgefeilten Mosaiken – die Arbeit des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegers ist so vielfältig wie das Material, das er verwendet. Du gestaltest Wand- und Bodenflächen innerhalb und außerhalb von Gebäuden, zum Beispiel mit keramischen Boden- und Wandbelägen, Natursteinen oder Betonwerksteinplatten. In Schwimmbädern und Krankenhäusern sind Fliesen, Platten und Mosaike darüber hinaus eine wichtige Voraussetzung für Sauberkeit und Hygiene. 


Damit musst du rechnen. 

Vor dem Verlegen musst du zunächst bestimmen, wie viele Fliesen für die jeweilige Verlegetechnik benötigt werden. Dabei musst du alle Ecken, Nischen und Vorsprünge entsprechend berücksichtigen und diese auch berechnen können. Dann erst geht die eigentliche Handarbeit los. Du stellst Ansetz- oder Verlegemörtel her, und es folgt der Einsatz von Trocken- und Nassschneidemaschinen sowie das Einmessen mit Laser: moderne Technik, die für eine saubere Maßarbeit sorgt. 


Was du brauchst. 

Wenn du einen Raum betrittst, musst du ihn dir bereits fertig vorstellen können. Die Farbenlehre und die Gestaltung mit Farben zählen genauso zu deinen Fertigkeiten als Geselle wie Kenntnisse im Wärme-, Schall- und Feuchteschutz. Du lernst die verschiedenen Verlegemethoden sowie den Umgang mit Estrichen und Unterputzen zu beherrschen. Du bist oft im Kundenkontakt; ein freundlicher Umgang mit Menschen und Teamfähigkeit sind dir also selbstverständlich. 

Fliesenleger Ausbildungsbetriebe

Straßenbauer/ -in

Straßenbauer/ -in

Das ist dein Beruf. 

Dein Glück liegt auf der Straße. Auch in Zukunft werden Ausbau und Verbesserung der Verkehrswege eine wichtige Rolle spielen. Denn das umfangreiche, länderübergreifende Netz leistungsfähiger Verkehrsadern ist Voraussetzung für die Mobilität unserer Zeit. Als Straßenbauer bist du daher ein gefragter Profi und auf jeden Fall ein Held für alle Autofahrer. 


Damit musst du rechnen. 

Der Straßenbauer muss beim Bau und bei der Instandhaltung vor allem die hohe Qualität im Blick behalten. Denn ein Belag muss stärkster Beanspruchung standhalten und braucht dafür ein solides Bett und gute Entwässerung. Neben Straßen im engeren Sinne erstellst du auch Plätze, Rollbahnen auf Flughäfen, Bahnsteige und Gleisanlagen. Materialien gibt es viele: Ob Naturstein, Beton oder Asphalt, du pflasterst, gießt und planierst mit Präzision. 


Was du brauchst. 

Große Vorhaben brauchen große Helfer. Als Straßenbauer musst du manches wahre Maschinenmonster beherrschen. Doch auch im Kleinen kennst du dich aus: Du kannst Stein an Stein fügen. Du weißt auch, wie man in bestehenden Straßen etwas Neues und Schönes schafft – zum Beispiel beim Umbau von Fußgängerzonen, in denen mit künstlerischem Verständnis Pflanzoasen und Ruheplätze angelegt werden. 

Estrichleger/ -in

Estrichleger/ -in

Das ist dein Beruf.

Dein Werk als Estrichleger sorgt für festen Boden unter den Füßen. Wenn Luft- und Trittschall nicht in andere Räume übertragen werden und der bauliche Wärmeschutz des Bodens hilft Energie zu sparen, hast du ganze Arbeit geleistet! 

Damit musst du rechnen.

Dein Aufgabenfeld liegt zwischen Oberkante Rohdecke und Oberkante Nutzbelag wie Teppich oder Parkett. Du musst dir überlegen, welche Mischung du zum Fußbodenaufbau verwenden willst: Verbundestriche, schwimmende Estriche oder Estriche für Extrembelastungen sind dein Fachgebiet. Auch holt man dich, wenn es um Versiegelungen, Beschichtungen und Imprägnierungen sowie das Verlegen von Belägen aus Textilien, Gummi, Kork und Kunststoffen geht. 

Was du brauchst.

In deinem Beruf kümmerst du dich um eine solide Basis. Und genauso verhält es auch mit deiner Lehre, in der du zu einem Spezialisten für verschiedenste Werkstoffe und deren Anwendung ausgebildet wirst. Dein Interesse sollte also möglichst vielseitig sein. Wenn du dann noch neuen technischen Entdeckungen aufgeschlossen bist, dich körperlich fit fühlst und gerne im Team auf wechselnden Baustellen arbeitest, ist der Boden für ein spannendes Berufsleben bereitet. 

 

 

Wärme-, Kälte-, Schallschutzisolierer/ -in

Wärme-, Kälte-, Schallschutzisolierer/ -in

Das ist dein Beruf.

Du setzt deine Energie dafür ein, dass möglichst wenig Energie verloren geht. So hilfst du, die natürlichen Ressourcen unseres Planeten zu schonen und uns vor zu viel Lärm zu bewahren. Energiesparende Maßnahmen sind sowohl in Industrieanlagen und in der technischen Gebäudeausrüstung als auch im Hochbau an Fassaden erforderlich. Dein Aufgabengebiet sorgt also für kräftige Einsparungen und ist damit gut für die Umwelt und das Wohlgefühl der Menschen. 

Damit musst du rechnen.

Rohrleitungen und Kanäle, Heizungs- und Lüftungs-, Klima- und Warmwasseranlagen – Dämmstoffe stecken in jedem Detail. Zur Dämmung gegen Wärme, Kälte und Schall fertigst und montierst du Isolierbekleidungen, insbesondere aus Blechen und Kunststoffen. Auch im Bereich des Brandschutzes bist du Spezialist und sorgst für die Sicherheit von Gebäuden und Anlagen. Dein Fachwissen im Trocken- und Akustikbau rundet das vielseitige Jobprofil ab.  

Was du brauchst.

Heiß, kalt, laut, leise – so vielseitig die Herausforderungen, so umfangreich sind auch die Einsatzgebiete in diesem Beruf. Und immer gilt: Ohne Neugier an modernen technischen Verfahren und ohne ein Höchstmaß an Genauigkeit geht wenig. Bei deiner Arbeit zählen auch kleinste Details, da heißt es doppelt genau hinschauen. Wenn du dann noch Geduld hast und fachlich stets fit bleibst, bist du in jeder Situation bereit für diesen Job. 

 

 

Feuerungs- und Schornsteinbauer/ -in

Feuerungs- und Schornsteinbauer/ -in

Das ist dein Beruf.

Feuer fasziniert den Menschen seit jeher. Als Profi sorgst du dafür, dass wir es sinnvoll, sicher und möglichst klimafreundlich nutzen können. Dafür baust du Schornsteine für die Industrie, für Fernheizwerke oder für kleinere Blockheizkraftwerke. Industrieöfen oder Müllverbrennungsanlagen bekommen von dir eine feuerfeste Auskleidung. 

Damit musst du rechnen.

In Industrieöfen und Feuerungsanlagen herrschen Temperaturen von bis zu 1.800 Grad Celsius; und Schornsteine ragen manchmal bis zu 300 Meter in die Höhe. Für die Bewältigung dieser Extreme erlernst du die Fertigkeiten eines Maurers ebenso wie die eines Beton- und Stahlbetonbauers. Ganz besonders kennst du dich mit feuerfesten und wärmedämmenden Baustoffen aus. Zur absoluten Sicherheit konstruierst und montierst du auch noch die Blitzschutzeinrichtungen. 

Was du brauchst.

Bist du heiß auf diesen Beruf? Dann solltest du noch körperlich fit, schwindelfrei sowie handwerklich vielseitig begabt sein. Außerdem musst du über eine schnelle Auffassungsgabe verfügen. Und damit deine Arbeit nicht zu einem gefährlichen Spiel mit dem Feuer wird, brauchst du eine große Portion Verantwortungsgefühl, Konzentration und musst außerordentlich gewissenhaft arbeiten können. 

Baugeräteführer/ -in

Baugeräteführer/ -in

Das ist dein Beruf.

Wenn ich groß bin, will ich Bagger fahren. Es gibt einen Job, da wird dieser Traum auch Wirklichkeit. Und nicht nur das, als Herr über die Baumaschinen kannst du sogar noch viel mehr machen, als nur kräftig zu schaufeln. Kräne, Radlader, Planierraupen oder Walzen gehören beispielsweise auch zu den Geräten, mit denen du tagtäglich für Bewegung sorgst und dich zu einem unverzichtbaren Partner im Team einer Baustelle machst. 

Damit musst du rechnen.

Du weißt genau, mit welchem Baugerät du welche Aufgabe am besten löst und kennst im jeweiligen Cockpit jeden Knopf. Per Bagger hebst du Baugruben und Gräben aus, als Kranführer sorgst du für eine punktgenaue Anlieferung von Material am Arbeitsplatz. Dabei übernimmst du auch die Wartung und kleinere Reparaturen an deinen Maschinen. Du organisierst den Transport der Geräte zur Baustelle und rüstest sie je nach Bedarf um. Außerdem musst du mit Vermessungsgeräten umgehen sowie Metalle und Kunststoffe verarbeiten können. 

Was du brauchst.

Mit jedem Handgriff übernimmst du eine große Verantwortung, denn du bestimmst ganz wesentlich den Bauablauf. Schwindelfreiheit ist Ehrensache, aber zusätzlich brauchst du noch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen und musst körperlich fit sein. Ohne Köpfchen kein Knöpfchen: Während der Ausbildung lernst du sämtliche elektronischen, pneumatischen und hydraulischen Steuerungen kennen. Deren komplizierte Namen kannst du später nicht nur aussprechen, sondern auch die Funktionsweise verstehen und sicher anwenden. 

 

 

Rohrleitungsbauer/ -in

Rohrleitungsbauer/ -in

Das ist dein Beruf.

Wasser, Gas, Öl oder Fernwärme – all das findet seinen Weg zum Verbraucher am besten und schnellsten durch ein Rohr. Damit das auch sicher und auf lange Zeit ohne Probleme funktioniert, braucht es Profis, die nicht auf der Leitung stehen. Ob beim Verlegen einer Fernstrecke zwischen zwei Städten oder bei der Installation eines Hausanschlusses durch den Vorgarten, du hast einen Job mit Bodenkontakt.  

Damit musst du rechnen.

Bevor ein Rohr für immer unter der Erde verschwindet, muss zuerst ein Graben ausgehoben werden. Modernes Gerät hilft dir dabei, die Böschung oder einen sicheren Verbau anzulegen, damit Platz für die Arbeit „unter Tage“ ist. Nicht zuletzt aus Umweltschutzgründen müssen die Rohre absolut dicht sein. Dies wird von dir getestet. Jetzt wird noch die alte Geländeoberfläche wiederhergestellt. Je besser du arbeitest, desto weniger kann man am Ende sehen. 

Was du brauchst.

Auch wenn es in diesem Beruf täglich unter die Oberfläche geht, stehst du doch mit beiden Beinen auf der Erde. Du bist fit und ziehst Arbeiten an der frischen Luft jedem Schreibtischjob vor. Das Bedienen von kleinen Baggern, Lastkränen und Geräten des Straßenbaus macht dir Freude. Präzision ist dein zweiter Vorname, du arbeitest verantwortungsvoll. Wenn du abends den Hahn aufdrehst, wirst du wissen, was du geleistet hast. 

Gleisbauer/ -in

Gleisbauer/ -in

Das ist dein Beruf.

Wenn die Straßen immer voller werden, ist der Güter- und Personentransport auf der Schiene eine umweltfreundliche Alternative mit Zukunft. Schon heute verfügt Deutschland über ein riesiges Schienennetz, das permanent in Stand gehalten und erweitert werden muss. Der Fortschritt auf der Schiene ist nicht aufzuhalten und so schnell wie ein ICE in voller Fahrt. 

Damit musst du rechnen.

Der Ausbau und die Reparatur von Gleisen ist Präzisionsarbeit, die schon mit einem guten Untergrund beginnt: Zuerst kommen fachgerecht ausgeführte Schotterbetten, dann die Schwellen, Gleise und Weichen, am Ende auch noch Bahnübergänge. Weil jede Ungenauigkeit ein großes Sicherheitsrisiko bedeutet, setzt du modernstes Gerät ein – zum genauen Positionieren der tonnenschweren Materialien oder zum Vermessen kleinster Abweichungen. 

Was du brauchst.

Bei den Mammutaufgaben im Gleisbau ist Teamarbeit oberstes Gebot. Jeder deiner Kollegen ist genauso fit wie du und weiß, was er bei der Arbeit zu tun hat. Zusammen tragt ihr eine große Verantwortung und bedient teils sehr teure Hightech-Geräte. Weil Schienen quer durch Deutschland und Europa führen, kommst du als Gleisbauer viel herum. Erst nach getaner Arbeit geht es nach Hause, höchstwahrscheinlich mit dem Zug. 

 

 

Zimmerer/ -in

Zimmerer/ -in

Das ist dein Beruf. 

Als Zimmerer hast du ein Faible für Holz. Tag für Tag arbeitest du mit dem nachwachsenden Baustoff und schaffst anspruchsvolle Holzbauten wie Wohnhäuser, Kindergärten oder Schulen. Aber auch bei Umbauten und Modernisierungsmaßnahmen, bei Sanierungen von Fachwerkhäusern und bei größeren Ingenieurbauwerken wie der Hallenkonstruktion für ein Schwimmbad sind deine Fähigkeiten und Fertigkeiten gefragt. Mit Holz geht einfach fast alles. 


Damit musst du rechnen. 

Wenn der Zimmerer seine Arbeit verrichtet hat, weht meist der Richtkranz. Aber der Neubau oder Ausbau von Dachstühlen sind nur zwei von vielen deiner Tätigkeitsbereiche. Holzhäuser sind heute wieder schwer gefragt und verbinden altes Wissen mit der Moderne: Die klimagerechte Verbesserung der Wärmedämmung im Fassaden-, Wand- und Dachbereich, der Einbau von Solar- und Fotovoltaikanlagen sowie die Deckung von Dächern stellen dich vor neue Herausforderungen. 


Was du brauchst. 

Als Zimmerer musst du aus stabilem Holz geschnitzt sein, bei komplizierten Bauplänen durchblicken und dir die Zeichnungen räumlich vorstellen können. Längst hat auch der Computer Einzug in die Holzbaubetriebe gehalten. Er hilft bei der Erstellung technischer Zeichnungen sowie CNC-gesteuerter Abbundmaschinen für die Fertigung der Bauteile. Aber auch Handarbeit ist gefragt, und der Hammer ist immer noch dein wichtigstes Werkzeug. Zimmerer ist eben ein moderner Beruf mit uralter Tradition

Zimmerer Ausbildungsbetriebe

Stuckateur/ -in

Das ist dein Beruf.

Du bist kreativ? Dann erfüllst du schon eine wichtige Voraussetzung für den Beruf des Stuckateurs. Ob als Kunsthandwerker oder Trockenbaumonteur – Stuckateure bearbeiten Innenwände und -decken, Fußböden und komplette Fassaden und verleihen somit Gebäuden und Räumen ihre unverwechselbare Note. Besondere Sorgfalt und Qualität sind stets gefragt. Denn was du schaffst, ist nachher für alle sichtbar. 


Damit musst du rechnen.

Als Stuckateur beherrschst du das gesamte Leistungsspektrum der Herstellung und Sanierung von Innen- und Außenputz sowie nahezu alle Tätigkeiten des traditionellen und modernen Innenausbaus, insbesondere des Trockenbaus. Mit der Ausführung von Wärmedämmverbundsystemen sowie von Innenwand-, Dach- und Kellerdeckendämmungen trägst du aktiv zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz bei. 


Was du brauchst.

Mit deinem Sinn für künstlerische Stilelemente am Bau übernimmst du große Verantwortung im Bereich der Restaurierung alter und erhaltenswerter Bausubstanz und Denkmäler. Auch als Experte für Wärmedämmung arbeitest du in einem Beruf mit großer Zukunft, musst dich aber auch immer wieder fortbilden. Der professionelle Umgang mit moderner Bautechnik und vielen unterschiedlichen Materialien bietet stets spannende Herausforderungen für dich. 

Beton und Stahlbetonbau/-in

Das ist dein Beruf.

Er ist jung und stark. Zwar haben die alten Römer schon einen ähnlichen Werkstoff benutzt, aber unser heutiger Beton ist mit 150 Jahren noch ein ziemlich moderner Baustoff. Vor allem gemeinsam mit seinem besten Freund, dem Betonstahl, ist Beton ausgesprochen kräftig, beliebt und hält selbst hohen Belastungen dauerhaft stand. Und: Beton ist heute einfach überall, und du damit auch. 


Damit musst du rechnen.

Die Arbeit mit Beton und Betonstahl ist so vielfältig wie die späteren Ergebnisse: Bevor der Beton eingebaut werden kann, beginnt deine Arbeit mit der Fertigung der Schalung und der Bewehrung. Auch für die Herstellung des Betons nach den jeweils für das Bauvorhaben notwendigen Rezepturen bist du zuständig. Deine Einsatzorte sind stets verschieden: Im Wohnungsbau stellst du Geschossdecken und Treppen her, aber du arbeitest auch beim Bau von hochkomplizierten Ingenieurleistungen wie Brücken, Kraftwerken oder Staudämmen mit. 


Was du brauchst.

Ob Brücke oder Einfamilienhaus – je nach Baustelle sieht dein Alltag anders aus. Daher werden von dir vor allem eine gute und schnelle Auffassungsgabe, technisches Verständnis, handwerkliches Geschick, Augenmaß und ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen erwartet. Wer dann noch kräftig anpacken kann, ist für diesen Job in jeder Form gerüstet. 

Brunnenbauer/ -in

Brunnenbauer/ -in

Das ist dein Beruf.

Wasser ist ein kostbares Gut, alle Menschen brauchen es, um zu überleben. Wir nutzen es zum Trinken, aber auch zum Kochen, Baden und Waschen. Auch die Industrie benötigt Wasser – etwa zum Kühlen von Motoren und Produktionsanlagen. Dafür muss das nasse Element von Profis erst aus der Tiefe gefördert und entsprechend verteilt werden. Eines ist also klar: Wenn Wasser aus dem Hahn fließt, hast du bereits eine Arbeit verrichtet, die alles andere als trocken ist.

Damit musst du rechnen.

Alles beginnt an der Oberfläche. Mit geologischen Grundkenntnissen stellst du die Bodenbeschaffenheit fest und bestimmst, welche Arbeitsgeräte für die Bohrung benötigt werden. Dann zapfst du das Grundwasser mit modernen Geräten an und schützt es durch spezielle Techniken vor Verschmutzung. Immer häufiger wirst du heute übrigens für den Anlagenbau gefragt, etwa wenn es darum geht, umweltfreundliche Erdwärme nutzbar zu machen. Bei großen Bauprojekten holt man dich auch zum Abpumpen von Grundwasser, damit die neuen Fundamente auf trockenen Füßen stehen. 

Was du brauchst.

Wenn du deine handwerklichen Fähigkeiten für die Umwelt und für den Menschen einsetzen willst, findest du hier deinen Beruf und vielleicht deine Berufung. Dabei musst du dich für Zusammenhänge im Boden interessieren, die du auf den ersten Blick gar nicht sehen kannst. Du und dein ganzes Team arbeiten mit höchster Präzision, denn jeder Fehler kann teure Folgen nach sich ziehen. Wünschelrute war gestern. Stattdessen lernst du moderne Technik zu beherrschen, um dem Wasser zum Sprudeln zu verhelfen.

 

 

Betonstein- und Terrazzohersteller/ -in

Betonstein- und Terrazzohersteller/ -in

Das ist dein Beruf.

Auch im Baugewerbe ist Zeit Geld. Aber natürlich müssen Dinge nicht nur schnell von der Hand gehen, sondern dabei auch in bester Qualität entstehen. In Sachen Effizienz, Perfektion und Gestaltung kennst du die richtige Mischung. Mit dem fachkundigen Bau und der Montage von Betonfertigteilen, Betonwerksteinerzeugnissen und anderen vorgefertigten Elementen beschleunigst du die professionelle Erstellung eines Projektes ganz erheblich.  

Damit musst du rechnen.

Im Industriebau, im Gewerbe- oder öffentlichen Bau, im Straßen- und Tiefbau oder bei der Errichtung von Wohnungen werden die von dir hergestellten Produkte benötigt. Boden- oder Treppenbeläge sowie konstruktive Elemente für den Garten- und Landschaftsbau gehören zu deinen Spezialgebieten. Eine wahre Kunst kann die Herstellung von Terrazzoböden sein. Dieser spezielle Belag wird stets vor Ort gemischt und bietet dann einen sicheren und schönen Grund für sehr lange Zeit. 

Was du brauchst.

Als Betonstein- und Terrazzohersteller brauchen dich die Launen des Wetters nicht so sehr zu interessieren. Meist arbeitest du unter dem Dach einer Halle oder in bereits geschlossenen Rohbauten. Dort widmest du dich ungestört dem Herstellen von Schalungen, Formen und Bewehrungen. Ein Objekt musst du dir dabei spielend räumlich im Kopf vorstellen können, um es danach mit Präzision und der richtigen Betonrezeptur Wirklichkeit werden zu lassen. 

Holz- und Bautenschützer/ -in

Holz- und Bautenschützer/ -in

Das ist dein Beruf.

Was Wert hat, soll auch wertvoll bleiben. Das betrifft Denkmäler und alte Gemäuer genauso wie neuere Bauwerke, die aus Umweltschutzgründen oder zur Bewahrung der menschlichen Gesundheit in ihrer Substanz gestärkt und bewahrt werden müssen. Auch wenn es nachher immer um das Gebäude als Ganzes geht, dich interessieren besonders die inneren Werte. Denn gerade die verborgenen Schäden sind die Probleme von morgen – und deine Herausforderungen für heute. 

Damit musst du rechnen.

Dein Feind steckt im Detail, und du bist Profi darin, ihn aufzuspüren. Du bekämpfst Pilz- und Insektenbefall und beseitigst Feuchtigkeitsschäden, wo immer sie auftreten. Du erkennst durch Fachwissen und Erfahrung, welche Schäden in Zukunft entstehen könnten, und ergreifst schon vorher entsprechende Gegenmaßnahmen. Du bringst Heißluft in durchfeuchtete Gebäude und verhinderst das Eindringen weiterer Feuchtigkeit. Auch mit Gefahrstoffen weißt du umsichtig umzugehen.  

Was du brauchst.

Bei der Ausübung deines Berufs begehst du trittsicher und schwindelfrei Brückenpfeiler und Hochhäuser, inspizierst eine Kirchturmmauer oder nimmst den Dachstuhl eines uralten Fachwerkhauses in Augenschein. Aber auch die Grundmauern eines Gebäudes gehören zu deinem Arbeitsbereich. Du steigst in Baugruben und untersuchst Kellerwände. Dazu stehen dir spezielle Werkzeuge und technische Messgeräte zur Verfügung, die du zu bedienen weißt. Oft arbeitest du mit anderen im Team, natürlich mit deinen Kollegen, aber auch mit Architekten oder Vertretern des Denkmalschutzes. 

Kanalbauer/ -in

Kanalbauer/ -in

Das ist dein Beruf.

Der Umgang mit Abwässern ist eine höchst saubere Sache. Auf dem Dorf, in der Kleinstadt oder unter dem Pflaster großer Metropolen sorgt ein weit verzweigtes Kanalnetz dafür, dass alles Flüssige seiner richtigen Bestimmung zugeführt wird. Die fachgerechte Sammlung von Abwässern ist ein aktiver Beitrag zum Umweltschutz und Wohl der Menschheit. Die Kanalbauer sind die stillen Helden dieser Bewegung. 

Damit musst du rechnen.

Wo Abwassersysteme bereits baufällig geworden oder gar noch nicht vorhanden sind, sorgst du dafür, dass die letzten Lücken geschlossen werden. Dazu werden Gräben ausgehoben und gesichert, Rohre im Boden verlegt und verbunden oder ganze Schachtbauwerke aus Fertigteilen, Mauerwerk und Ortbeton erstellt. Immer häufiger finden heute Sanierungen auch ohne Grabungsarbeiten direkt in der Leitung statt – unter Einsatz modernsten Geräts und dem Spezialwissen der Kanalbauer. 

Was du brauchst.

In eurem Team sind die Bagger, Lastenkräne und Geräte des Straßenbaus deine besten Freunde. Du kennst dich mit der Technik aus und kannst sie fachgerecht bedienen. Damit in den Leitungen später alles im Fluss bleibt, musst du nicht nur höchst präzise arbeiten, sondern das notwendige Gefälle auch mittels einfacher Vermessungsgeräte bestimmen können. Anders als erwartet, bietet dir dieser Job übrigens weit mehr frische Luft als andere. 

 

 

Spezialtiefbauer/ -in

Spezialtiefbauer/ -in

Das ist dein Beruf.

Alles muss mal ganz unten angefangen werden, wenn es hoch hinaus wachsen soll. Und damit es dabei immer grundsolide zugeht, bist du gefragt. Die Erde ist dein Fachgebiet; bevor du überhaupt eine Schaufel in sie hinein gräbst, weißt du schon, was dich dort erwartet und wie du am besten vorankommst. Baugruben, Böschungen und Bodenverdichtungen gehören zu deinen leichtesten Übungen, knifflig wird es beim Einrammen von Bohrpfählen oder erst recht beim Einsatz gefräßiger Tunnelbohrmaschinen. 

Damit musst du rechnen.

Jede Baugrube muss mit Hilfe von Spund- oder Schlitzwänden abgestützt werden. Eindringendes Grundwasser findet dank dir den Weg hinaus, so dass die Füße deiner Baukollegen immer trocken bleiben. Für die Untersuchung im Grundbaulabor nimmst du Bodenproben und führst Sondierungen durch. Soll ein Tunnel entstehen, bist du auch hier für die Abstützungs- und Erdarbeiten zuständig. Ohne schwere Maschinen ist dein Alltag undenkbar; mit entsprechender Fachausbildung steuerst du sogar Bohrer, die größer als ein Haus sein können. 

Was du brauchst.

Wer die Basis für Bauwerke schafft, trägt im wahrsten Sinne des Wortes viel Last auf seinen Schultern. Du musst also nicht nur körperlich fit sein, dich in die Tiefe einer Grube oder das Dunkel eines Tunnels vorwagen, sondern auch bei jedem Arbeitsschritt äußerste Genauigkeit an den Tag legen. Dafür werden du und dein Team auch mit ungewöhnlichen Arbeitsplätzen und einer Tätigkeit belohnt, bei der man große Maschinen und auch sonst viel Masse zu bewegen lernt.

Trockenbaumonteur/ in

Trockenbaumonteur/ in

Das ist dein Beruf.

Trocken ist bei diesem Beruf allenfalls der Arbeitsplatz. Denn wenn der Rohbau steht, stellen die Fachleute für den Innenausbau dort mit modernsten Verfahren und Techniken komplette Wandsysteme, aber auch Decken und sogar Fußböden her. Dank deines Fachwissens können individuelle Raumlösungen Wirklichkeit werden. So verwandeln sich Häuser erst in wirklich angenehme Orte zum Leben. 

Damit musst du rechnen.

Trockenbaumonteure zählen zu den modernen Berufen am Bau und sind heute viel gefragt. Mit deinen fachübergreifenden Kenntnissen im Wärme-, Schall- und Brandschutz kannst du auf ständig wachsende Anforderungen professionell reagieren. Ob bei der Herstellung von Ständerwänden und Deckensystemen mit Gipskarton oder beim Verlegen von Hohlraumböden für Kabel und Leitungen, deine Arbeit steht für technisch perfekten und zugleich auch optisch gelungenen Innenausbau. 

Was du brauchst.

Gestalterisches Talent, handwerkliches Geschick und Sinn für technische Zusammenhänge solltest du im Gepäck haben, wenn du deine Reise als Trockenbaumonteur antrittst. Du musst in der Lage sein, exakt nach Bau- und Montageplänen zu arbeiten, denn keine Wand darf schief werden. Generell kannst du dich auf einen spannenden Materialmix einstellen: Die Arbeit mit Holz, Gips, Metall, Kunststoff, Mineralfaser und vielem mehr muss dich wahrhaft aus dem Häuschen bringen.